Das Rebjahr 2013 wird als spezielles Jahr in die Annalen eingehen. Zur Zeit der Blüte herrschte nass-kaltes Wetter sodass viele Trauben verrieselten und mit weniger Ertrag zu rechnen war. Der Sommer hielt auch nicht gerade was er versprach, zumindest blieben die Triesner Winzer im Gegensatz zu ihren Unterländer-Kollegen von Unwetter und Hagel verschont. Im September rechnete eigentlich niemand mehr mit einem guten Weinjahr. An der Traubenschau Anfang Oktober hatte es bis in tiefe Lagen geschneit, woran sich selbst die ältesten Triesner Winzer nicht erinnern konnten. Der Oktober machte aber vieles wieder wett, sodass zwar wesentlich weniger Trauben aber dafür mit bester Qualität und teilweise über 100 Oechsle geerntet werden konnten. Der Bündner Rebkommissär Hans Jüstrich fasste das Rebjahr 2013 treffend folgendermassen zusammen.

„Viele Winzer dürften sich nicht allzu gerne an die Witterung im Rebjahr 2013, umso lieber aber an die ausgezeichnete Qualität erinnern“.